Hexagon erleichtert den Zugang zu Computersimulationen mit der ersten Bilderkennungs-KI für das Computer-Aided Engineering noch weiter

ODYSSEE A-Eye eröffnet Anwendern ohne Expertenwissen den Zugang zu leistungsstarken digitalen Zwillingen mit KI-Anwendungen, die weniger Eingabedaten erfordern und Bilderkennung für Verhaltensprognosen nutzen

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21. Oktober 2021 – Hexagons Manufacturing Intelligence Division stellt ODYSSEE A-Eye vor. Das neue Tool verbessert mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) das Computer-Aided Engineering (CAE) für eine Vielzahl von Branchenlösungen und erfordert dabei weder komplexe CAE-Vorbereitung noch Expertenwissen im Bereich Simulation.

Dank fortschrittlicher Mustererkennung analysiert ODYSSEE A-Eye Bilder, Fotos, Videos und einfache Datensätze für das Maschinelle Lernen (ML) im Rahmen von Engineering-Simulationen. Aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeit, bestehenden CAD-Simulationsdaten Abbildungen zuzuordnen und Like-for-Like-Prognosen zu einem bestimmten Problem zu liefern, ist dieses Tool von unschätzbarem Nutzen für jede denkbare technische Problemstellung. Designoptimierung, Kostenermittlung oder die erforderliche Fertigungsdauer eines neuen Produkts lassen sich ohne arbeitsaufwändige Modellvorbereitung, die Fachkenntnisse benötigt, sowie ohne Definition von Randbedingungen für die Simulation prognostizieren.

Das Anwenden von ML-Prozessen auf Engineering-Probleme erfordert in aller Regel spezielle Kenntnisse sowie große Mengen von Trainingsdaten, um valide und zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Damit rückt ML aus der Reichweite kleinerer Unternehmen und Nicht-Experten. Mit der ODYSSEE A-Eye Plattform entfallen komplexe Datenmodelle. Die Plattform ermöglicht den Anwendern, ihre Problemstellung durch Eingabe leicht verfügbarer CAD-Dateien, Bilder oder skalarer Daten mit Trainingsdaten aus den Simulationslösungen von Hexagon in Beziehung zu setzen. Mit der ODYSSEE A-Eye Plattform bekommen Konstrukteure, Produktionsingenieure, Maschinenführer und andere Nicht-Simulationsexperten leistungsfähige Funktionen für digitale Zwillinge an die Hand. So treffen auch Nicht-Simulationsexperten datenbasierte ingenieurtechnische Entscheidungen und untersuchen interaktiv Probleme mit Ergebnissen, die nahezu in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Anwendungsbeispiele sind unter anderem:

  • Die Untersuchung des Verhaltens verschiedener Fahrzeugraddesigns bei Hindernissen wie Bordsteinkanten oder Fremdkörpern. Mit nichtlinearen Finite-Elemente-Simulationen erstellen Ingenieure eine Datenbank mit unterschiedlichen Konfigurationen, wie Design oder Anzahl der Speichen, und berücksichtigen so die Auswirkungen unterschiedlicher Bauformen. Fahrzeugkonstruktionsteams können diese Informationen nun nutzen, um rasch das Verhalten eines Rades zu verstehen – ohne Ingenieur- oder CAE-Kenntnisse auf Basis eines reinen 2D-Bildes.
  • Die Berechnung von Auftriebs- und Widerstandsbeiwerten für neue Tragflächenprofile von Flugzeugen auf der Grundlage eines 3D-Bildes des neues Designs, mithilfe einer Datenbank von lediglich 16 Tragflächenprofil-Simulationen aus den etablierten Definitionen des National Advisory Committee for Aeronautics (NACA). In der Regel nimmt dieser Prozess einige Tage die Zeit und Aufmerksamkeit eines CAE-Analysten in Anspruch und bedarf mehrerer Simulationswerkzeuge.
  • Die Nutzung von ODYSSEE A-Eye durch einen Verfahrensmechaniker oder einen Vertriebsmitarbeiter, der in der Lage ist, die Herstellungsdauer eines Bauteils mit einer bestimmten CNC-Werkzeugmaschine und einem bestimmten Metall vorherzusagen, indem er lediglich die Datenbank und eine 3D-Step-Datei verwendet. Somit wird wertvolles Prozesswissen erfasst, das auch andere für bessere Produktionsplanung oder die Optimierung des Angebotsprozesses nutzen können. Mit der Simulation von Fertigungsprozessen lässt sich dasselbe Verfahren für die Prognose von Maßtoleranzen oder der Festigkeit von Verbindungen nutzen.

 

Ingenieure ohne Kenntnisse im Bereich Maschinelles Lernen können ODYSSEE A-Eye für die Entwicklung eigener robuster KI-Anwendungen für jede beliebige Problemstellung nutzen - von der Optimierung eines Reifenprofildesigns bis hin zur Fehleranalyse von Computer-Chips. Diese kann anschließend anderen zur Verfügung gestellt werden, die dieses Wissen benötigen. Die neue Plattform integriert alle CAE-Lösungen von Hexagon und fügt sich nahtlos in bestehende Kundenprozesse ein. Zudem profitieren nun auch Branchen von KI-Anwendungen, die sie bisher nicht als praktikable Lösung für ihre aktuellen Konstruktionsanforderungen in Betracht gezogen haben. Dank ihrer Zugänglichkeit wird die Plattform auch von Unternehmen genutzt, die entweder über keine CAE-Spezialisten verfügen oder die das vorhandene Fachwissen für die Lösung anderer Probleme oder für die abschließende Designvalidierung nutzen möchten. Mit ODYSSEE A-Eye kann ein Ingenieur eine Anwendung für die Designoptimierung spezifizieren, sie dann dem Konstruktionsteam zur Verfügung stellen und vom Bedienpersonal ausführen lassen.

 

Roger Assaker, Präsident der Hexagon Business Unit Design and Engineering Software erklärt: „KI ist ein unschätzbar wertvolles Tool in Design und Engineering, denn es hebt das Virtual Engineering auf das nächste Level. Dank KI lassen sich arbeitsintensive Konstruktionsaufgaben, die bisher Tage oder gar Wochen in Anspruch nahmen, innerhalb weniger Minuten oder Stunden erledigen, ohne dass die Simulationen an Genauigkeit verlieren. Darüber hinaus vereinfacht das benutzerfreundliche Design von ODYSSEE A-Eye seine Integration in moderne Entwicklungspraktiken. Selbst ungeübte Anwender können diese hochentwickelten Verfahren anwenden und von Ergebnissen in einem besonders zugänglichen Format profitieren.”

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.mscsoftware.com/product/odyssee

 

Pressekontakte:

Hexagon Manufacturing Intelligence
Robin Wolstenholme,
Global Media Relations und Analyst Relations Manager
Tel.: +44(0)207 0686562
E-Mail: robin.wolstenholme@hexagon.com

PR Agentur April Six GmbH
Maria Dudusova
Tel.: +49 89 821 099 71
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Über Hexagon

Hexagon ist ein weltweit führender Anbieter von Sensor-, Software- und autonomen Lösungen. Wir nutzen Daten, um die Effizienz, Produktivität und Qualität für Anwendungen in der  industriellen Fertigung und in den Bereichen Infrastruktur, Sicherheit und Mobilität zu steigern. Mit unseren Technologien gestalten wir zunehmend  stärker vernetzte und autonome Ökosysteme im urbanen Umfeld und in der Fertigung und sorgen so für Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit in der Zukunft. Der Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence von Hexagon nutzt Daten aus Design und Engineering, Fertigung und Messtechnik als Basis für Lösungen zur Optimierung von Fertigungsprozessen. Weitere Informationen erhalten Sie auf hexagonmi.com. Hexagon (Nasdaq Stockholm: HEXA B) beschäftigt ca. 20.000 Mitarbeiter in 50 Ländern und erzielt einen Nettoumsatz von etwa 3,8 Mrd. EUR. Erfahren Sie mehr unter hexagon.com. Folgen Sie uns auch auf @HexagonAB.