Adams

Die Simulationslösung für Mehrkörperdynamik
Adams, die weltweit am häufigsten verwendete Software für Mehrkörperdynamik, hilft Ingenieuren, die Dynamik beweglicher Teile sowie die Verteilung von Lasten und Kräften in mechanischen Systemen zu untersuchen.

Produkthersteller stehen häufig vor der Schwierigkeit, dass die wirkliche Systemleistung erst in einer sehr späten Phase des Entwicklungsprozesses bekannt ist. Zwar wird im Systementwicklungsprozess überprüft, ob die mechanischen, elektrischen und anderen Subsysteme ihre jeweiligen Anforderungen erfüllen, das Gesamtsystem wird jedoch erst relativ spät geprüft und validiert. Die Folge sind Umarbeitungen und Konstruktionsänderungen, die riskanter und kostspieliger sind als frühzeitig vorgenommene Änderungen.

Simulation praxisnaher physikalischer Größen

Adams, die am häufigsten eingesetzte Software für die Simulation mechanischer Systeme, verbessert die Entwicklungseffizienz und senkt die Produktentwicklungskosten durch die frühzeitige Validierung von Konstruktionen auf Systemebene. Ingenieure können die komplexen Interaktionen zwischen Parametern verschiedener Disziplinen untersuchen und verwalten, beispielsweise Parameter für Bewegung, Strukturen, Stellglieder und Steuerungen, um Produktkonstruktionen im Hinblick auf Leistung, Sicherheit und Komfort zu optimieren. Adams ist mit seinen umfassenden Analysefunktionen auf die Behandlung größerer Probleme ausgerichtet und nutzt das Potenzial hochleistungsfähiger Rechenumgebungen voll aus.

Mithilfe der Technologie für Mehrkörperdynamik berechnet Adams die nichtlineare Dynamik in einem Bruchteil der Zeit, die bei FEA-Lösungen anfiele. Die mit Adams-Simulationen berechneten Belastungen und Kräfte ermöglichen eine bessere Abschätzung, wie diese Werte in verschiedensten Bewegungs- und Betriebsumgebungen schwanken, und sorgen so für eine höhere Präzision der FEA.

„Mit Adams-Simulationen konnten wir unterschiedliche Belastungsbedingungen mittels FE-Analyse untersuchen, wobei die kritischsten Belastungskombinationen hervorgehoben wurden.“
Bianchi F - Auguata Westland

Multidisziplinäre Lösungen mit Adams

Die für Adams verfügbaren optionalen Module ermöglichen die Integration von Technologien für mechanische Komponenten, pneumatische, hydraulische, elektronische Systeme und Regelsysteme, um virtuelle Prototypen zu bauen und zu testen, die die Interaktionen zwischen diesen Subsystemen genau berücksichtigen.

Adams-Regelsystemintegration – Adams/Control und Adams/Mechatronics

 

Adams/Mechatronics ist ein Plug-In für Adams, mit dessen Hilfe Regelsysteme ohne Weiteres in mechanische Modelle integriert werden können. Adams/Mechatronics wurde auf Basis der Funktionen von Adams/Control entwickelt und enthält Modellierungselemente, die Informationen in das und aus dem Regelsystem übertragen. Wenn Sie Adams/Mechatronics z. B. in Adams/Car verwenden, können Sie schnell Baugruppen für Fahrzeugsysteme zusammen mit Regelsystemen erstellen und sie anschließend analysieren, um ihre Leistung und ihr Verhalten nachzuvollziehen.

  • Erweitern des Adams-Modells um eine hoch entwickelte Regelsystemdarstellung
  • Verbinden des Adams-Modells mit Blockdiagramm-Modellen, die mit Regelsystemanwendungen wie Easy5® oder MATLAB® entwickelt wurden
  • Nutzen der Flexibilität der Simulationsstile entsprechend der jeweiligen Problemsituation: Durchführen der Simulation in Adams, in der Regelsystemsoftware oder als Co-Simulation
  • Zugriff auf erweiterte Vorverarbeitungsfunktionen für Adams/Controls
  • Einrichten und Koppeln eines Regelsystems mit einem mechanischen System
  • Automatische Konvertierung von Signaleinheiten
  • Einfaches Verbinden von Messwandler- und Stellgliedsignalen mit den Regelsystemen
  • Komfortables Prüfen und Ändern der Eingangs- und Ausgangsspezifikationen von Regelsystemen
  • Ideal für komplexe Integrationen

Integration von flexiblen Körpern in Adams – Adams/Flex und Adams/Viewflex

 

Adams/Flex verfügt über Verfahren, in denen die Flexibilität einer Komponente selbst bei starken Gesamtbewegungen und einer komplexen Interaktion mit anderen Modellierungselementen richtig berücksichtigt wird. Heutzutage wird mehr Gewicht auf schnelle, leichte und präzise mechanische Systeme gelegt. Oft enthalten diese Systeme eine oder mehrere strukturelle Komponenten, bei denen Verformungseffekte für Konstruktionsanalysen vorrangig sind und nicht mehr von einem starren Körper ausgegangen werden kann. Adams/Flex ermöglicht den Import von Finite-Elemente-Modellen aus den meisten bedeutenderen FEA-Softwarepaketen. Da es vollständig in das Adams-Paket integriert ist, bietet es Zugriff auf komfortable Modellierungs- und leistungsstarke Post-Processing-Funktionen.

  • Integration FEA-basierter flexibler Körper in das Modell
  • Bessere Darstellung der strukturellen Konformität
  • Genauere Vorhersage von Lasten und Verschiebungen
  • Untersuchen der linearen Systemmoden eines flexiblen Modells
  • Umfassende, komfortable Kontrolle über modale Beteiligung und Dämpfung

Mit dem ViewFlex-Modul von Adams/View kann ein starres Teil mithilfe einer eingebetteten Finite-Elemente-Analyse in einen MNF-basierten flexiblen Körper umgewandelt werden; dabei werden ein Vernetzungsschritt und eine Linearmoden-Analyse durchgeführt. Es handelt sich hierbei um unser neues Produktmodul, das auf der Leistung von MSC Nastran beruht. Es ermöglicht die Erstellung flexibler Körper direkt in der Adams/View-Umgebung und ist nicht auf FEA-Software von Drittanbietern angewiesen. Der Prozess wurde außerdem gestrafft, sodass die Benutzer flexible Körper für Adams nun wesentlich effizienter erzeugen können als früher.

  • Vollständige Erzeugung flexibler Körper in Adams/View oder Adams/Car
  • Geringere Abhängigkeit von FEA-Software von Drittanbietern dank der integrierten MSC Nastran-Technologie
  • Erzeugen eines flexiblen Körpers aus vorhandener Volumengeometrie, importierten Netzen oder neu erstellter Extrusionsgeometrie
  • Detailgenaue Kontrolle über Einstellungen für Netze, modale Analyse und Zuordnung flexibler Körper, um die Flexibilität von Komponenten genau darzustellen

Adams/Durability – Integration in MSC Fatigue zur Vorhersage der Lebensdauer von Komponenten

 

Haltbarkeitstests sind ein wichtiger Aspekt der Produktentwicklung, denn wenn Probleme erst spät im Entwicklungszyklus erkannt werden, sind Projektverzögerungen und Budgetüberschreitungen die Folge. Vor allem aber führen Fehler während des Betriebs zu Unzufriedenheit bei den Kunden, zu Sicherheitsproblemen und Gewährleistungskosten. Mit Adams/Durability können Ingenieure Spannungen, Dehnungen oder die Lebensdauer von Bauteilen in mechanischen Systemen analysieren, um dauerhafte Produkte zu konstruieren. Dank des direkten Zugriffs auf physische Testdaten in Standarddateiformaten können Ingenieure Belastungsdaten verwenden, die bei Tests erfasst wurden, und Simulations- und Testergebnisse ohne weiteres korrelieren. .

  • Verkürzung des Entwicklungszyklus durch Verringern der Anzahl kostspieliger Haltbarkeitstests
  • Direkte Eingabe und Ausgabe in den Dateiformaten RPC III und DAC zur Reduzierung des Speicherplatzes und zur Verbesserung der Leistung
  • Durchführen eines Modalbelastungsabbaus flexibler Körper in Adams
  • Exportieren von Lasten in gängige FEA-Software wie MSC Nastran für eine detailgenaue Belastungsanalyse
  • Integration in MSC Fatigue zur Vorhersage der Lebensdauer von Komponenten

Adams/Vibration – Erzeugen von Eingangs- und Ausgangskanälen für Schwingungsanalysen

 

Mit Adams/Vibration ersetzen Ingenieure physische Tests auf Schüttelvorrichtungen durch virtuelle Prototypen. Noise, Vibration und Harshness (NVH: Geräusche, Schwingungen, Härte) sind kritische Faktoren für die Leistung vieler mechanischer Konstruktionen, doch kann es schwierig sein, optimale NVH-Werte zu erreichen. Mit Adams/Vibration können Ingenieure erzwungene Schwingungen mechanischer Systeme mit der Frequenzbereichsanalyse ohne weiteres untersuchen.

  • Analyse der erzwungenen Antwort eines Modells im Frequenzbereich bei verschiedenen Betriebspunkten
  • Vollständige, schnelle Übertragung Ihres linearisierten Modells aus Adams-Produkten in Adams/Vibration
  • Erzeugen von Eingangs- und Ausgangskanälen für Schwingungsanalysen
  • Festlegen von Eingabefunktionen für Frequenzbereiche, z. B. Gleitsinus-Amplitude/-Frequenz, Leistungsspektraldichte und Rotationsungleichgewicht
  • Erzeugung frequenzabhängiger Kräfte
  • Auflösung nach Systemmoden über den jeweils interessanten Frequenzbereich
  • Auswerten der Frequenzantwortfunktionen nach Größen- und Phaseneigenschaften
  • Animieren der erzwungenen Antwort und der Einzelmodusantwort
  • Tabellarische Darstellung der modalen Systembeiträge zur erzwungenen Schwingungsantwort
  • Tabellarische Darstellung des Beitrags von Modellelementen zur Verteilung der kinetischen, statischen und dissipativen Energie in den Systemmoden
  • Festlegen direkter kinematischer Eingaben
  • Grafische Darstellung der Funktionen für die Spannungs-/Dehnungsfrequenzantwort


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