Virtual Test Drive

Vollständige Prozesskette für die Fahrsimulation
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VTD ist unser Toolkit zum Erzeugen, Konfigurieren, Präsentieren und Evaluieren virtueller Umgebungen für straßen- und schienenbasierte Simulationen. Er wird für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und Systemen zum autonomen Fahren und auch als Kern von Trainingssimulatoren verwendet. Dabei deckt er die gesamte Bandbreite ab, vom Erzeugen von 3D-Inhalten über die Abbildung komplexer Verkehrsszenarien bis hin zur Simulation von vereinfachten oder realitätsgetreuen Sensoren. VTD wird in SiL, DiL, ViL und HiL Anwendungen verwendet und läuft auch in Co-Simulationen mit Drittanbieter- oder benutzerdefinierten Softwarepaketen. Durch sein offenes und modulares Design lässt es sich leicht mit anderen Tools verbinden und integrieren.

Virtuelle Welten erzeugen

Mit unserem interaktiven Road Network Editor (ROD) lassen sich Straßen- und Schienennetze in allen Einzelheiten abbilden, mit unbegrenzter Anzahl von Spuren, komplexen Kreuzungen, reichhaltigen Möglichkeiten für Verkehrszeichen und Signaleinrichtungen. Er verlinkt und exportiert logische und grafische Daten konsistent aus einer einzelnen Quelle.

Virtuelle Welten können komplett neu aufgebaut oder aus existierenden Datenbanken zusammengestellt werden. Dieser Prozess wird beschleunigt durch verschiedene Import- und Exportformate sowie große Bibliotheken von 3D-Modellen und länderspezifischen Verkehrszeichen und Signalen.

Alle logischen Daten werden konform mit dem OpenDRIVE® Format exportiert. OpenCRG®-Daten können mit einer Datenbank verlinkt werden. Der Export der Grafikdaten kann nach Bedarf angepasst werden.

Virtuelle Welten konfigurieren

Dynamische Inhalte werden mit unserem interaktiven Szenario-Editor definiert. Er visualisiert die zugrundeliegende OpenDRIVE®-Datenbank und ermöglicht dem Anwender, den Verkehr als einzelne Objekte und als autonome Schwärme um wichtige Objekte herum zu definieren. Es werden Links- und Rechtsverkehr unterstützt. In unserer großen Bibliothek von Fahrzeugen, Fußgängern und Fahrereigenschaften ist es einfach, Benutzeranpassungen vorzunehmen. Mit wenigen Mausklicks kann der Anwender Wege für einzelne Objekte definieren, Signalreglungsprogramme konfigurieren, Objekte platzieren und Ereignisse aus einer großen Auswahl von Aktionen hinzufügen. Während der Simulationsphase sind Echtzeit-Monitoring und Kommandoeingabe möglich. Native OpenSCENARIO-Unterstützung ist seit 2018 verfügbar.

Virtuelle Welten simulieren

Egal in welcher Umgebung Sie sich bewegen (XiL), wie Ihre Zeitbasis aussieht (Echtzeit oder Nicht-Echtzeit) oder welche zusätzlichen Komponenten beteiligt sind (Co-Simulationen) – VTD passt sich nahtlos an. Der Anwender hat jederzeit völlige Kontrolle über die Ausführung der Simulation, kann variable Zeitschritte definieren und Objekt-, Bild- und Sensordaten über vielfältige Schnittstellen (Netzwerk, Shared Memory etc.) einbinden. Beliebig viele extern berechnete Objekte können hinzugegeben werden. Mehrere Installationen können entweder parallel oder vernetzt laufen. VTD lässt sich auf einem einzelnen Computer betreiben, aber auch in einem großen Rechenzentrum.

Benutzeranpassungen für Virtuelle Welten

VTD ist eine “Out-of-the-box”-Lösung, ist aber nicht durch diese Box begrenzt. Benutzeranpassungen sind auf verschiedenen Leveln möglich. Wir stellen SDKs (Software Development Kits) zur Verfügung, sowie startbereite Templates für die Sensorsimulation (objektlistenbasiert und physikbasiert), dynamische Simulation und Bilderzeugung. Unsere offenen Schnittstellen für Laufzeitdaten und Simulationssteuerung machen es einfach, VTD in beliebiger Umgebung zu integrieren. VTD läuft auf Linux-Systemen und ist – durch seine ausgiebige Nutzung von Netzwerkschnittstellen – nicht nur modular, sondern auch extrem skalierbar.

Allgemeine und produktspezifische Informationen über unterstützte Hardware finden Sie auf unserer Webseite Platform Support.